Neu: Chiropraktische Behandlungen für Hunde, Katzen und Heimtiere
Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode aus dem späten 19. Jahrhundert. Ziel der Chiropraktik ist die Vorbeugung bzw. Behandlung von Bewegungsstörungen einzelner Gelenke und deren Folgen. Im Zentrum der Chiropraktik steht die gestörte Funktion der Wirbelsäule und die Auswirkung dieser Störung auf das Nervensystem.
Die Chiropraktik ist kein Ersatz für Schulmedizin, bietet jedoch bei vielen akuten und chronischen Schmerzzuständen, sowie Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der inneren Organen eine sinnvolle Ergänzung der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten.
Die chiropraktischen Behandlungen werden in unserer Ordination von unserer Kollegin Dr. Verena Spielberger, IVCA zertifizierte Veterinär-Chiropraktikerin, durchgeführt.
Da die chiropraktische Behandlung etwas länger dauert, wird dafür ein separater Termin vereinbart. Die Dauer der ersten Untersuchung beträgt ca. 30 -45 Minuten.
Nach Beurteilung der Haltung sowie des Gangbildes, werden sämtliche Gelenke des Körpers auf Beweglichkeit untersucht. Liegt eine Blockade vor, wird diese durch einen kurzen, schnellen Impuls, welcher mit den Händen oder Fingern ausgeführt wird, korrigiert. Dabei werden weder Bänder überdehnt, noch anatomische Grenzen überschritten. Bei den meisten Tieren zeigt sich nach ein bis vier Behandlungen eine sichtbare Besserung. Chronische Beschwerden erfordern meistens mehrfache Behandlungen, während akute Probleme in vielen Fällen schneller auf die Behandlung ansprechen.
Grundsätzlich ist es sinnvoll, jedes Tier einmal jährlich beim Chiropraktiker vorzustellen, um Veränderungen rechtzeitig entgegenwirken zu können. Vor allem bei alten Tieren kann dies die Lebensqualität deutlich verbessern. Bei jungen Tieren können regelmäßige chiropraktische Behandlungen Einfluss auf die Entstehung späterer Krankheiten haben.
EINSATZMÖGLICHKEITEN DER CHIROPRAKTIK:
Wirbelsäulentraumata, Spondylosen (Verknöcherungen an der Wirbelsäule), Cauda Equina Syndrom (Kompression der Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks), Diskopathien (Dackellähme), Leckekzeme, Arthrosen, wiederkehrende Analdrüsenentzündungen, wiederkehrende Ohrenentzündungen, Inkontinenz, unspezifische Lahmheiten, bestehende irreversible Veränderungen (z.B. HD), geriartrische Patienten

